Transloadit stellt neue Preise für optimierte Kapazität vor
Transloadit verfügt schon seit Langem über ein System, das entscheidet, welche Encoding-Jobs zuerst bearbeitet werden. Da es deutlich weniger Zeit und Ressourcen kostet, einen Job zu starten, als ihn tatsächlich zu verarbeiten, müssen wir regelmäßig Maschinen hochskalieren, um alles zu bewältigen, was unsere Endnutzer uns vorsetzen.
Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten, und wir finden, dass eine solche Verzögerung völlig in Ordnung ist, wenn Sie 10 Terabyte transkodieren. Wenn Sie jedoch einfach nur die Größe eines Avatars ändern, ist das natürlich inakzeptabel.
Um dieses Problem zu lösen, erlaubt Transloadit einige gleichzeitige Jobs pro Konto und Client-IP (die „Live-Warteschlange“), bevor diese in die „Batch-Warteschlange“ absinken.
Man kann sich dieses System wie eine Autobahn vorstellen, die sowohl eine Überholspur als auch eine Spur für langsamen Verkehr besitzt. Lastwagen auf der langsamen Spur halten die Autos auf der Überholspur nicht auf, und am Ende sind alle zufriedener.
Um diese Überholspur jedoch schnell zu halten, konnten wir uns nicht mehr auf Skalierung verlassen und mussten Kapazität reservieren, um plötzliche Lastspitzen abzufangen. Leider hat diese reservierte Kapazität unser Cloud-Budget aufgezehrt, wenn sie nicht voll ausgelastet war. Die Überholspur schnell zu halten, kann ein teures Unterfangen sein.
Darüber hinaus gilt für jedes Konto ein entsprechendes Limit, um unsere Kunden voreinander zu schützen. Es bestimmt, in welchem Umfang ein Konto die „Live-Warteschlange“ belegen darf, bevor seine Jobs in die Batch-Warteschlange verschoben werden. Mehr Erklärungen zu diesen Warteschlangen und Limits finden Sie hier.
So arbeiten wir nun schon seit Jahren, doch heute machen wir diese Kennzahl in unserem Preismodell sichtbar. Wenn Sie bereits Kunde sind, haben Sie davon nichts zu befürchten: Alle, die unsere Dienste schon nutzen, genießen „Bestandsschutz“, wir ändern also nichts daran, wie Transloadit derzeit für Sie funktioniert.
Für neue Abonnenten enthalten die Tarife künftig jedoch eine zugehörige Anzahl an „reservierten Workern“, anhand derer wir berechnen können, wie viele Maschinen wir jederzeit in Bereitschaft halten müssen.
Das bedeutet auch: Wenn Sie einen Anwendungsfall haben, der große Lastspitzen auf der Überholspur erfordert, lässt sich dieser nun mit unseren höherpreisigen oder individuellen Tarifen reibungslos bewältigen.
Darüber hinaus haben wir den Enterprise-Tarif so angepasst, dass er nun standardmäßig individuelle Anpassungen erlaubt.
Abschließend lässt sich sagen: Dieses neue Preismodell gibt unseren Kunden mehr Kontrolle über die verfügbare Kapazität und erlaubt es uns zugleich, vorauszuplanen und in Maschinen zu investieren, die jede Lastspitze bewältigen können. Wir hoffen, es gefällt Ihnen!
